philemonbaukis

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Süddeutsche Zeitung
Philemon und Baukis
von Leopold Ahlsen

Regie: Manuel Braun
Bühne & Kostüm: Jakob Gilg
Vagen | 2014


"Seine Art des "Heimatabend" ist also eine Rückkehr an den Ort, wo's wehtut und der gleichzeitig Vertrautheit bietet. Kälte und Wärme. Auf der Bühne stehen deshalb neben den Profi-Schauspielern, die das Hirtenpaar spielen, auch zwei Laiendarsteller: Nargis und Jalil. Die junge Frau und der junge Mann sind Flüchtligne aus Afghanistan. (...) Die Schauspieler tragen den Text vor, Jalil und Nargis geben zur Geschichte Gesten und Bilder. Braun sagt, er wolle kein Sozialprojekt mit den Asylbewerbern machen. Sie passten ganz einfach zum Hörspielcharakter seiner Inszenierung. Aber natürlich bekommt der "Heimatabend" so noch eine andere Dimension: Jalil und Nargis, die vermeintlich Heimatlosen, schaffen sich ein neues Zuhause in Deutschland. Auf der Bühne spielen sie keine Opfer, sondern ein bewusst handelndes Paar. (...) Man versucht die Situation einzuordnen, mit bereits Bekanntem zu verbinden, doch das funktioniert nicht. Eine Scheune ohne Tracht. Eine Schauspielerin im Nazi-Mantel die kein Nazi ist. Zwei Flüchtlinge, die keine Opfer, sonderen handelnde Figuren sind. Jede reflexhafte Assoziation wird vom Regisseur Braun gebrochen. Er möchte in seiner Kunst offen bleiben, seine Geshichten nicht unnötig verorten und verbinden. Vagen ist Verortung genug."

–Süddeutsche Zeitung